Betroffenheit über den Mord an zwei jungen Christinnen in Jemen
Die beiden Frauen Anita G. (24) und Rita S. (25) waren Mitglieder des christlichen Vereins "Bibelschule Brake" in Nordrhein- Westfalen, wo sie das dritte Studienjahr absolvierten. Sie arbeiteten im Kurzeinsatz als Praktikantinnen der niederländischen Hilfsorganisation "Worldwide Services" in einem Krankenhaus in Saada im Norden Jemens. Anita G. und Rita S. gehörten der Immanuel-Gemeinde Wolfsburg-Westhagen an, einer Baptistengemeinde, die nicht zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R. (BEFG) gehört.
Inzwischen ist die Diskussion um Missionseinsätze in Krisengebieten neu entbrannt. Sicherheitsexperten befürchten einen Mord aus religiösen Motiven. Diese Diskussion müsse geführt werden, sagte Regina Claas, Generalsekretärin des BEFG. "Nun ist aber nicht die Zeit der Diskussionen, sondern zunächst des Innehaltens und Trauerns mit den Familien und der Gemeinde der Opfer." Regina Claas forderte die Mitglieder des BEFG und alle Christinnen und Christen auf, für die Angehörigen und Freunde um den Trost Gottes zu bitten.
16. Juni 2009, Günter Mahler
Leiter Öffentlichkeitsarbeit





