Startseite Landesverband Westfalen Gebetsaufruf und finanzielle Hilfe für Menschen in Japan

Gebetsaufruf und finanzielle Hilfe für Menschen in Japan


Regina Claas stellte die Anteilnahme der deutschen Baptisten- und Brüdergemeinden heraus: „Obwohl wir uns sprachlos fühlen – weil Worte unser Mitgefühl nicht ausdrücken können – möchten wir euch wissen lassen, dass wir mit euch durch unseren Herrn Jesus Christus verbunden sind, während ihr solche Not und Elend erleben müsst.“ In einem Antwortschreiben betonte Iwao Kochihira von der Okinawa Baptist Convention, seine Region sei zwar nicht von der Katastrophe betroffen, aber mindestens zwei der anderen drei Bünde hätten mehrere Gemeinden in der Krisenregion.

Bei der finanziellen Soforthilfe handelt es sich um Spenden, die auf dem Konto des BEFG (Kontonummer 33308, BLZ 500 921 00) als allgemeine Katastrophenhilfe oder mit dem Betreff „Japan“ eingegangen sind. Unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Ereignisse in dem Inselstaat hat der BEFG Kontakt zum Baptistischen Weltbund (BWA) und den vier japanischen Baptistenbünden aufgenommen, um die Spendengelder sinnvoll einsetzen zu können. Die Bundesgeschäftsführung weist darauf hin, dass im Vergleich zu früheren Umweltkatastrophen wie dem Tsunami 2004 oder dem Erdbeben in Haiti 2010 bei der Hilfe für Japan kulturspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden müssten. So sei davon auszugehen, dass bei einem solch hoch entwickelten Industrieland der Schwerpunkt der Hilfe weniger in der Bereitstellung großer Geldmengen liegen werde. Vielmehr müsse vor allem der Ausdruck von Verbundenheit und Solidarität vermittelt werden. Ein Nothilfeteam der Hungarian Baptist Aid ist im Auftrag der BWA bereits nach Japan gereist, um konkrete Hilfsmaßnahmen einzuleiten.

Elstal, 15. März 2011 / Dr. Michael Gruber

interner Bereich

Besuchen Sie auch